Das Presbyterium der Jakobi-Gemeinde berät über die Einrichtung eines Altenheimes. Pfarrer Mantz führt erste Verhandlungen wegen der Villa Jackson, Münsterstraße 58. Das Haus ist von Bomben beschädigt und zu dieser Zeit unbewohnt. Die Erbengemein-schaft ist bereit, der Kirchengemeinde die Villa zu verpachten. Bedingung: Instandsetzung des Gebäudes und Nutzung als Altenheim. Freiwillige Helfer aus der Gemeinde sorgen für Aufräumarbei-ten an der Villa.
Das Dach wird gedeckt, das Haus wird fertiggestellt.
Die ersten alten Menschen, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden, finden ein neues Zuhause. Zwei Diakonissen aus Lötzen/Ost-preußen, Schwester Minna Sareyko und Schwester Helene Karabinski, unterstützt von der Köchin Frau Marie Peter und vielen Helferinnen und Helfern kümmern sich um das Wohl der alten Menschen. Wegen der großen Wohnraumnot ist das Haus zeitweilig mit über 100 Personen belegt. Später mit 65 Personen.
Erwerb des Hauses mit Grundstück.
Erwerb des "Hauses Ernsting" an der Münsterstraße 59.
Das Altenheim verfügt jetzt über 94 Heimplätze in 3 Gebäuden.
46 Bewohner in der alten "Jackson-Villa"
15 Bewohner im "Haus Ernsting"
33 Bewohner im ehemaligen Schwesternheim
Verwirklichung der Neubaupläne. Im 1. Bauabschnitt entsteht vor der Villa Jackson ein dreistöckiges Gebäude direkt an der Münster-straße.
Einzug in das neue Gebäude und Abriss der alten Villa. Beginn des 2. Bauabschnittes. Dieser wird so angefügt, dass ein U-förmiges Gebäude entsteht, das nach Süden zum Parkgelände geöffnet ist.
Einweihung des neuen Gebäudes.
Kauf des Parkgeländes.
Renovierung des Hauses 2.
Tausch des Grundstückes Münsterstraße 59 gegen das Grundstück Münsterstraße 50 zum Zwecke des Neubaues von Haus 3.
Neubau des Hauses 3 an der Münsterstraße 50 mit 2 Pflegestationen und 15 Altenwohnungen.
Umbau des Hauses 1
Neubau von 36 Altenwohnungen an der Gartenstraße
verfügt das Altenzentrum über 144 Heimplätze in drei Gebäuden und 51 Altenwohnungen in zwei Gebäuden.
